Konzept
lebendige VIELFALT
Müssten wir das Konzept für die Kolbenhöfe in einem Wort zusammenfassen, wäre es “Vielfalt”

Die Kolbenhöfe passen perfekt zu Ottensen

Aus dem ehemaligen Industrieareal an der Friedensallee 128 wird in den nächsten Jahren ein urbanes Stadtquartier. Bis 2021/2022 entstehen rund 420 Wohnungen, davon etwa 140 gefördert nach Hamburger Drittelmix. Das innovative Konzept schafft nicht nur neuen Wohnraum, sondern integriert zudem Flächen für lokales Kleingewerbe sowie Büros in das Gebiet. Damit verbinden die Kolbenhöfe Wohnen und Arbeiten in direkter Nachbarschaft.

Die Kolbenhöfe fügen sich durch ihre Architektur harmonisch in die städtebauliche Struktur Ottensens ein. Historische Werksgebäude aus rotem Backstein werden durch attraktive neue Gebäude und Elemente ergänzt. Alt- und Neubauten bilden durchlässige Höfe. Der bereits vorhandene zentrale Platz wird zum öffentlichen Zentrum weiterentwickelt. Er bietet ausreichend Raum für Veranstaltungen, Märkte sowie gastronomische Angebote. Durch ihren Nutzungsmix gelten die Kolbenhöfe schon heute als beispielhaft für moderne Stadtentwicklung.

Unterschiedliche Nutzungen bringen Vielfalt

Der Nordwesten mit der Bestandshalle 7 bildet den Gewerbeschwerpunkt des künftigen Quartiers. Hier sollen lokale Handwerks- und Kleingewerbebetriebe eine dauerhafte Heimat finden. Es folgt ein fließender Übergang, der durch Büros sowie Mischformen von Gewerbe und Wohnen geprägt ist.

Im Süden und Südosten sind allgemeine Wohngebiete vorgesehen, in denen eine Vielfalt unterschiedlicher Wohnformen angestrebt wird. Mehrgeschossiger Wohnungsbau wechselt sich mit Stadthäusern und einem hohen freistehenden Gebäude ab. Eine Kita, ein öffentlicher Spielplatz, Nahversorgungsangebote sowie großzügige Frei- und Grünflächen machen die Kolbenhöfe für Familien interessant.

1. Magazingebäude
2. Halle 7 („Handwerker-Halle“)
3. Halle 6
4. Quartiersplatz

Halle 7: bezahlbare Flächen für ansässige Handwerksbetriebe

Insbesondere der Frage, wie sich das Kleingewerbe am Standort erhalten und die temporäre Nutzung der Hallen in eine dauerhafte Lösung überführen lässt, kam im gesamten Verfahren entscheidende Bedeutung zu. Einerseits bedarf es dafür einer ausgeklügelten städtebaulichen Planung, denn wo tagsüber geschraubt, gesägt und gehämmert wird, entsteht Lärm (Fachbegriff: „störendes Gewerbe“). Andererseits sollten die im Rahmen einer Zwischennutzung angesiedelten Handwerksbetriebe auch in Zukunft kostengünstige Gewerbeflächen nutzen können.

Nach vielen Gesprächen zwischen den Beteiligten zeichnet sich eine tragfähige Lösung ab: Die bestehende Halle 7 mit einer Fläche von rund 8.000 Quadratmetern soll zu einem subventionierten Preis an die Handwerksbetriebe übertragen werden. Geplant ist ein Genossenschaftsmodell, bei dem die Genossenschaft ihren Mitgliedern Flächen zur Nutzung überlässt. Eine entsprechende Vereinbarung hierzu wurde im Februar 2017 unterzeichnet.

Damit unterstützen wir das ansässige Kleingewerbe durch den Verzicht auf das Vermarktungspotenzial der Halle 7. Hinzu kommt die Sanierung des Gebäudes vor der Übertragung, die ebenfalls von uns übernommen wird.

Kennzahlen

Blick auf die Baustelle

Über unsere Webcam können Sie den Fortschritt auf unserer Baustelle live verfolgen.

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